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F-Gas-Prüfintervall berechnen

Nicht die Füllmenge entscheidet über die Prüfpflicht, sondern das CO₂-Äquivalent: Füllmenge mal Treibhauspotenzial des Kältemittels. Kältemittel wählen, Menge eintragen — Intervall und nächster Termin stehen sofort da.

GWP 3.922 · Quelle: IPCC AR4; F-Gas-VO (EU) 517/2014 Anhang I

Gesamte Kältemittelfüllung des Kreislaufs laut Typenschild oder Anlagendoku.

Anlagen-Merkmale
CO₂-Äquivalent
47,06 t
Prüfintervall
12 Monate
Nächste Prüfung

Mit 47,06 t CO₂-Äquivalent fällt die Anlage in die Stufe „ab 5 bis unter 50 t CO₂-Äquivalent" — Grundintervall 12 Monate.

Für den nächsten Prüftermin fehlt das Datum der letzten Dichtheitsprüfung.

Wird bei einer Prüfung eine Leckage festgestellt und repariert, ist zusätzlich innerhalb eines Monats nachzukontrollieren.

Hinweis: Unverbindliche Berechnung auf Basis der eingegebenen Werte. Das Werkzeug ersetzt weder die Dichtheitskontrolle durch zertifiziertes Personal noch eine Rechtsberatung. Maßgeblich sind die Verordnung (EU) 517/2014 und die Verordnung (EU) 2024/573 in ihrer jeweils geltenden Fassung.

Nutzen

Warum dieses Werkzeug

  • Rechnet mit CO₂-Äquivalent

    CO₂e in Tonnen = Füllmenge in kg × GWP ÷ 1.000. Genau diese Größe entscheidet über die Prüfpflicht — nicht die Kilogramm.

  • GWP-Katalog hinterlegt

    24 gebräuchliche Kältemittel von R-32 bis R-508B mit GWP-Wert und Quellenangabe. Kein Nachschlagen in Anhang I.

  • Ausnahmen berücksichtigt

    Leckage-Erkennungssystem verdoppelt das Intervall, hermetisch geschlossene Anlagen unter 10 t CO₂e sind von der Prüfpflicht befreit.

  • Dieselbe Logik wie im Produkt

    Der Rechner nutzt exakt die Engine, die im F-Gas-Logbuch von HeatServPro die Fristen für echte Anlagen berechnet.

Häufige Fragen

Was Betriebe am häufigsten fragen

Wie wird das CO₂-Äquivalent berechnet?

CO₂-Äquivalent in Tonnen = Füllmenge in Kilogramm × GWP des Kältemittels ÷ 1.000. Das GWP (Global Warming Potential, Treibhauspotenzial) gibt an, wie stark ein Kilogramm des Kältemittels im Vergleich zu einem Kilogramm CO₂ wirkt. Beispiel: 12 kg R-404A mit einem GWP von 3.922 ergeben 47,06 Tonnen CO₂-Äquivalent.

Welche Prüfintervalle gelten?

Unter 5 Tonnen CO₂-Äquivalent besteht keine Pflicht zur Dichtheitskontrolle. Ab 5 bis unter 50 Tonnen ist alle 12 Monate zu prüfen, ab 50 bis unter 500 Tonnen alle 6 Monate und ab 500 Tonnen alle 3 Monate. Grundlage ist Artikel 4 der F-Gas-Verordnung (EU) 517/2014, fortgeführt durch die Verordnung (EU) 2024/573.

Was ändert ein Leckage-Erkennungssystem?

Ist ein fest installiertes Leckage-Erkennungssystem vorhanden, verdoppelt sich das Prüfintervall. Aus 12 Monaten werden 24, aus 6 Monaten 12 und aus 3 Monaten 6 Monate. Das System selbst muss zusätzlich regelmäßig auf Funktion geprüft werden.

Wann entfällt die Prüfpflicht ganz?

Zwei Fälle: Erstens, wenn die Anlage weniger als 5 Tonnen CO₂-Äquivalent enthält. Zweitens, wenn sie hermetisch geschlossen, als solche gekennzeichnet ist und weniger als 10 Tonnen CO₂-Äquivalent enthält. Der Rechner weist beide Fälle getrennt aus.

Was passiert nach einer festgestellten Leckage?

Nach der Reparatur einer Leckage ist die Anlage innerhalb eines Monats nachzukontrollieren, damit belegt ist, dass die Reparatur gehalten hat. Diese Nachkontrolle ersetzt das reguläre Intervall nicht — sie kommt zusätzlich dazu.

Woher stammen die GWP-Werte?

Aus dem kuratierten Katalog von HeatServPro: GWP100 nach IPCC AR4 beziehungsweise AR5 und, wo einschlägig, nach Anhang I der F-Gas-Verordnung (EU) 517/2014. Bei Gemischen ohne Eintrag in Anhang I ist die Herstellerangabe hinterlegt. Zu jedem ausgewählten Kältemittel zeigt der Rechner die Quelle an.

Ersetzt das Ergebnis eine sachkundige Prüfung?

Nein. Der Rechner bestimmt Intervall und Termin aus Füllmenge und GWP. Die Dichtheitskontrolle selbst darf nur von zertifiziertem Personal durchgeführt werden, und die Angaben zur Anlage müssen stimmen. Rechts- oder Sachkundeberatung ersetzt das Werkzeug nicht.

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Das führt HeatServPro automatisch

Im F-Gas-Logbuch hinterlegst du deine Anlagen einmal — HeatServPro berechnet die Fristen laufend, erinnert vor Ablauf, dokumentiert jede Prüfung revisionssicher und erzeugt das Logbuch als PDF. Aus einer fälligen Prüfung wird mit einem Klick ein Auftrag.

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